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Gold kaufen

Gold kaufen

Edelmetalle und unter diesen das Gold kauft man aus verschiedenen Gründen, die nicht ausschließlich mit der aktuellen Wertentwicklung oder mit der Spekulation auf weiter steigende Preise zu erklären sind. Vielmehr steht hinter dem Goldkauf eine Jahrtausende alte Tradition. Man kann die Hintergründe des Goldhandels und des privaten Goldkaufs zusammenfassend beschreiben.

1. Gold stellt einen Inflationsschutz dar

Die Zinssenkungen der Zentralbanken seit 2008, die faktisch dem "Gelddrucken" sehr nahe kommen, haben das Vertrauen in die Währungen erschüttert. Das massiv in Umlauf gebrachte Geld muss, um einer ungesunden Inflation entgegenzuwirken, den Märkten wieder entzogen werden. Das ist ohne Weiteres nicht in Sicht. Daher erwarten relativ viele Anleger eine stärkere Inflation als in den vergangenen Jahren, die Anlage in Gold schützt vor der Geldentwertung.

2. Der Gold-Förderpeak

Wie über den Öl-Peak wird auch über einen Gold-Förderpeak diskutiert. Es könnte der Gipfel der möglichen Produktion beziehungsweise von Produktionssteigerungen überschritten sein. Ein Symptom wäre dafür, dass seit 2011 in Südafrika in 5.000 m Tiefe nach Gold gegraben wird, ein neuer Rekord (bisher: maximal 4.000 m). Gold würde dann in Zukunft knapper.

3. Die Gold-Förderkosten steigen

Ohne erheblichen technologischen Fortschritt wären neue Vorkommen nicht mehr zu erschließen. Gleichzeitig wird die Förderung energie- und materialintensiver, sie wird teurer.

4. Gold ist ein sicherer Hafen

Die Finanzkrisen der Jahre 2000 und 2007/08 haben die Menschen weltweit verunsichert. Im Jahr 2001 begann der gegenwärtige Goldanstieg, Ende 2008 setzte er sich fort. Das passt in dieses Bild.

5. Goldmünzen sind ein offizielles Zahlungsmittel

Mit diesen Münzen kann man bezahlen, und ihr Nennwert ist durch den Edelmetallwert um ein Vielfaches gedeckt. Der Trend zu dieser Erkenntnis ist latent schon länger spürbar.

Gold kaufen

6. Stabile Goldnachfrage

Nicht nur private Anleger, auch Institutionen fragen verstärkt Gold nach. Große Zentralbanken der Emerging Markets wechseln die Seite - früher boten sie Gold an, heute fragen sie nach. Sie möchten ihre Devisenreserven und künftige Leistungsbilanzüberschüsse absichern.

7. Der Preisauftrieb durch den Börsenhandel

Die Konstruktion von ETFs und Anlagezertifikaten auf Gold beflügelt den Handel. Viele Anleger kaufen kein physisches Gold, aber die damit verbundenen Wertpapiere. Das treibt den Preis. Diese Anleger würden ohne solche Konstrukte in andere Assets investieren.

8. Angebotsverknappung

Die Zahl von Goldverkäufen ist seit Jahren rückläufig, für die Zukunft sind durch Währungsinstitutionen weiter sinkende Verkäufe angekündigt.

9. Industriebedarf

Auch für Gold steigt der industrielle Bedarf, wenn auch nicht so stark wie für Silber

10. wachsende Weltbevölkerung

Eine wachsende Weltbevölkerung kauft auch mehr Gold, bei kaum steigenden Vorräten