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Goldfonds

Goldfonds

Goldfonds investieren auf verschiedene Weise in Gold oder auch in mehrere Edelmetalle. Es gibt gemanagte Fonds, bei denen der Anleger einen Ausgabeaufschlag (in der Regel 5 Prozent) und eine Verwaltungsgebühr (meist 1,5 bis 2 Prozent) zahlt und ETFs und ETCi, die ohne Ausgabeaufschlag, lediglich mit einem Spread (Differenz zwischen An- und Verkauf) durch den Anleger selbst gehandelt werden können. Die Anlage in einen gemanagten Fonds oder in einen ETF, auch ein Anlagezertifikat bedeutet den Unterschied zwischen die Anlage einem Fondsmanager anvertrauen oder selber handeln. Einige der Fonds weisen beträchtliche Perfomances auf, Renditen von über 27 Prozent innerhalb des letzten Jahres oder über 64 Prozent innerhalb der letzten drei Jahre sind nichts Ungewöhnliches (Stand: Mai 2011). Der Anleger, der selbst handelt und entscheidet, lässt sich bisweilen von seinen Emotionen zu unklugen Anlageentscheidungen verleiten. Andere Anleger kommen durch Selbsthandel sehr gut zurecht.

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Interessante Fondsmodelle

Es gibt sehr interessante Fonds, die reines Gold in Form von Barren erwerben, durch einen Großeinkauf dabei Preisvorteile bis zu 12 Prozent erzielen und auch Sparpläne anbieten, bei denen der Anleger ab 50,- Euro monatlich in den Fonds investieren kann. Die Goldbarren werden in Schweizer Tresoren gelagert, was die Anlage bankenunabhängig macht, der Anleger braucht sich durch die Hochsicherheitstechnik keine Sorgen um das Gold zu machen, zudem ist die Anlage versichert. Faktisch erwirbt der Anleger ein Stück Gold und kann es sich auch nach Hause liefern lassen. Ein unabhängiger Treuhänder wacht über die Einlage, wenn Gold entnommen oder eingelagert wird, geschieht das mit den "Sechs-Augen-Prinzip".

Die Anlage in Goldfonds begann verstärkt durch Großinvestoren bereits im Jahr 2007. Der Goldpreis stand damals bei etwa 700,- Dollar, er hat sich seither mehr als verdoppelt. Die Profis hatten an dem Ausbruch aus der zwanzigjährigen Seitwärtsbewegung von etwa 300,- bis 500,- Dollar, die im Jahr 2005 stattgefunden hatte, erkannt, dass es künftig aufwärts gehen dürfte.

Den Insidern vertrauen

Als der Run durch institutionelle Investoren auf Goldfonds vor etwa drei bis vier Jahren begann, hatten Privatanleger die Chancen noch nicht entdeckt oder konnten es nicht glauben. Interessant sind die Betrachtungen aus jener Zeit. Damals gab es Korrekturen am Markt - wie gegenwärtig (Mai 2011), man riet abzuwarten, Skepsis machte sich zuweilen breit. Erfahrene und mutige Investoren hingegen nutzten die Kaufgelegenheit.

Im Februar 2008 prophezeite der Schweizer Felix Zulauf, ein Hedge-Fonds-Manager, dass Gold bis zum Jahr 2011 auf bis zu 1.300 Euro steigen könnte (Stand damals: rund 900,- Euro, Stand 06.05.2011: 1496,- Euro).